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Hälg stark im Europacup in St. Ulrich

Bei den drei Europa-Cup-Rennen vom Wochendende in St. Ulrich am Pillersee hat der LSV-Läufer Philipp Hälg vom Nordic Club Liechtenstein am Freitag im Sprint Rang 56, am Samstag über 10 km klassich den sehr guten Rang 17 und am Sonntag über 15 km Skating Rang 60 belegt. In jedem Bewerb starteten rund 100 Läufer aus zwei Dutzend Nationen.

 

Unterhalb der Weltcupebene die sich in Slowenien traf, war am FIS OPA Cotinental-Cup (Europacup) in St. Ulrich am Pillersee in Tirol über 300 Langläufer/innen aus 27 Ländern vertreten. Der Liechtensteiner Philipp Hälg, der in Davos mit den Schweizern trainiert, absolvierte das ganze dreiteilige Programm bei den Herren. Am Freitag platzierte er sich im Sprint unter 96 Klassierten mit Rang 56 im Mittelfeld.

Ausgezeichnet am Samstag, trotz Sturz

Im Klassischrennen der Herren über 10 km mit Einzelstart erreichte Hälg bereits ein ausgezeichnetes Ergebnis in der neuen Saison. Die Wachsverhältnisse waren schwierig, da während des Rennens Neuschnee fiel. Daher wählte Hälg einen Mikroschuppenski, was sich als genau richtig erwies. 113 Herren waren gestartet, Hälg kam auf Rang 17. Ein Sturz verhinderte gar eine Topten-Platzierung. Dennoch strahlte Hälg: „Rennen und Rang sind super!“ Hälgs Zeit von 27.48 Minuten lag 1.20 Min. hinter dem Sieger Ilia Chernousov aus Russland und nur 48 Sekunden hinter dem Bronzeplatz. Von den Schweizern waren am Samstag nur Jonas Baumann (Rang 10) und Roman Furger (Rang 16) schneller als Hälg.

Am Sonntag im Mittelfeld

Gestern Sonntag folgte das Rennen über 15 km im freien Stil mit Massenstart. Im Herrenpulk drängten sich 107 Läufer. Hälg verzeichnete in der ersten Runde im Getümmel zwei zum Stillstand führende „Dreher“. Lücken zur Spitze und zu vorderen Gruppen vermochte er nicht zu schliessen. Im Ziel resultierte mit der Zeit von 38.15 Minuten und einem Rückstand von 2.14 Min. auf den Sieger der 60. Rang, passabel im Mittelfeld. Überraschungssieger war der Schweizer Marco Mühlematter (Jg. 1982, Oberhasli), der im Zielsprint den Weissrussen Sergei Dolidovich (1973) und den Russen Sergey Turyshev (1985) schlug; der als Fünfter rangierte Schweizer Roman Furger (1990) hätte gewonnen, wäre er nicht kurz vor dem Zielstrich zu Fall gekommen.

Sieg von Christa Jäger aus Vättis

Gold bei den U20-Läuferinnen über 10 km ging am Sonntag gleich an zwei Läuferinnen, nämlich die Vättnerin Christa Jäger (Jg. 1992) und die Deutsche Theresa Eichhorn, die im Massenstartrennen im Zielsprint mit der genau gleichen Zeit von 28.34.2 Minuten erfasst wurden, vor der Dritten, der Russin Elena Soboleva, welche am Samstag das klassische 5 km-Rennen gewonnen hatte. Philipp Hälg wird nach Weihnachten am 28. Dezember in Campra zum nächsten Einsatz kommen. (pge)

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