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Hälg mit gutem Continental Cup-Abschluss

Ramsau. Vom Freitag bis Sonntag, 11.–13. März, fanden im österreichischen Ramsau am Dachstein die letzten Langlaufrennen des FIS-OPA Continental Cups 2010/2011 statt. Dieses Europacup-Finale wurde in drei Teilen durchgeführt, mit Sprint, Einzelrennen Skating und Klassikrennen mit Handicapstart. Der Liechtensteiner U20-Athlet Philipp Hälg erzielte gute Ränge.

So ganz zufrieden mit seiner Leistung war Philipp Hälg nach der „Minitour“ in Ramsau nicht, gemessen an den zwei Topten-Platzierungen des vorangehenden Wochenendes in Rogla. Aber Rang 16 im Sprint, Rang 17 über 10 km Skating und Rang 13 über 15 km Klassisch, das lässt sich allemal sehen. Immerhin waren wiederum die besten U20-Läufer der Alpenländer am Start, von Frankreich bis Slowenien und Tschechien. Unter der Dachstein-Sonne lag die Temperatur an den drei Tagen jeweils zwischen fünf und zehn Plusgraden, der Schnee war nass, die Spur daher schwer, das Wachsen auch.

Im 1,4 km-Sprint am Freitag erreichte Hälg die Viertelfinals. In seinem Heat wurde er dann Dritter, was Endstation und Rang 16 von 33 Gestarteten bedeutete. Sprintsieger U20 wurde der Franzose Jay Renaud. Der einzige Schweizer Teilnehmer, Erwan Kaeser, kam auf Sprintrang 23. Am Samstag waren 10 km im freien Stil mit Einzelstart zu absolvieren, auf vier 2,5 km-Runden. Wie gewohnt ging Hälg das Rennen sehr schnell an, nach der Hälfte der Strecke lag er auf Platz elf, im Ziel dann auf Rang 17, in der Zeit von 22.16 Minuten, 55 Sekunden hinter U20-Sieger Paul Goalabre aus Frankreich. Der Schweizer Erwan Kaeser lag diesmal um 14 Sekunden und drei Ränge vor Hälg (48 Klassierte U20/18).

Beste Klassierung im Schlussrennen
Am Sonntag wurde mit Handicapstart – nach den an den Vortagen eingehandelten Rückständen – ins 15 km-Klassischrennen gegangen. Hälg musste als 19. starten, mit 1.44 Min. Rückstand. Er holte in Kürze den drei Sekunden vor ihm gestarteten Erwan Kaeser. Die Strecke, die vier Runden à 3,75 km umfasste, verlangte einiges ab, mit flachen und steilen Anstiegen. Hälg konnte sich sukzessive vorarbeiten. Im Ziel lag er auf Rang 13, in 42.17 Minuten. Den Sieg errang der Deutsche Jonas Dobler souverän in 40.01 Minuten, vor dem Franzosen Adrien Bascheider und dem Deutschen Thomas Wick. Philipp Hälg distanzierte in diesem Rennen den einzigen Schweizer Erwan Kaeser (Rang 15, 42.23 Min.) und immerhin auch den aktuellen Junioren-Weltmeister Markus Weeger (Rang 16, 42.31 Min.). Einmal mehr zeigte sich, dass Hälg die langen, kräftezehrenden Rennen am besten liegen.

COC-Schlussrang 15
In der Wertung der Ramsauer „Minitour“ lag Hälg schliesslich auf Rang 15. Ebenso belegte er in der Schlusswertung des ganzen FIS-OPA Continental-Cups (COC) 2010/2011 den 15. Rang. Überblickt man des Liechtensteiners Rangierungen in allen 11 Rennen, welche er in diesem Cup bestritten hat, so sind darunter immerhin drei Top-Ten-Plätze. „Nein, müde von den vielen Rennen des Winters bin ich noch nicht“, meint Hälg auf eine entsprechende Frage. Trainerin Martina Negele und Betreuer Christoph Willinger bereiten ihren Schützling in den kommenden zwei Wochen auf die Schweizermeisterschaften in Feutersoey / Les Diablerets vor.

Peter Geiger
 

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