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Hälg mit starkem Sprint

Europäische Jugendwinterspiele (EYOF) in Slasky-Beskidy (Pol)

SLASK-BESKIDY – Eine sukzessive Leistungssteigerung brachte Langläufer Philipp Hälg nach Rang 60 über 7,5 km klassisch und Platz 29 über 10 km Skating im Sprint den 20. Rang. Bemerkenswert: Es war sein erster internationaler Vergleich beim Sprint.

Mit der 28-schnellsten Laufzeit in der Qualifikation schaffte Philipp Hälg den Sprung ins Viertelfinale. Mit diesem Exploit konnte der 17-jährige Schaaner eigentlich nicht rechnen. Das FL-Langlaufass konnte in dieser Disziplin bis dato wenig Erfahrung sammeln. Im Viertelfinale kam dann zwar das Aus, aber mit dem 20. Schlussrang darf Hälg mehr als zufrieden sein.

Nordisch-Coach Anton Frommelt war froh, dass Hälg endlich sein ganzes Potenzial ausschöpfen konnte. «Eine tolle Leistung. Dass es so gut gelaufen ist, kam doch etwas überraschend», erklärte Frommelt. Wie Frommelt weiter ausführte, kamen Hälg die veränderten Loipenbedingungen entgegen. Währen sich die Loipen bei den ersten Rennen noch eher weich präsentierten und der Liechtensteiner nicht seine ganze Power auf die Unterlage bringen konnte, war die Strecke beim gestrigen Sprint relativ hart. Für die Organisation bei den Nordischen fand Frommelt, im Gegensatz zu den Alpinen lobende Worte: «Die Wettkämpfe sind bei uns absolut fair abgelaufen. Die Strecke war sehr selektiv und auch an der Loipe wurde viel gearbeitet.»

«Es ist super gelaufen»
«Es ist echt super gelaufen. Die Verhältnisse sind mir besser entgegengekommen, als in den anderen Rennen», freute sich auch Philipp Hälg über den gelungenen Abschluss bei den EYOF. Für den Schaaner geht es nächstes Wochenende weiter, wo für den 17-Jährigen ein 10-km-Skatingbewerb in Campra ansteht. Die nordische Abteilung angeführt von Trainer Anton Frommelt zieht am Ende dieser Woche eine positive Bilanz: «Auch wenn Philipp nicht immer seine beste Leistung abrufen konnte, sind wir um wichtige Erfahrungen reicher. dieser internationale Vergleich, welcher uns noch gefehlt hat, kann uns keiner mehr nehmen.»

Quelle: Tobias Hämmerle, Liechtensteinisches Volksblatt

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Fotos EYOF 2009 in Polen

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