Mit einem sensationellen 8. Rang im 15 km Distanzrennen von Sonntag krönte Philipp Hälg sein Continentalcup Rennwochenende. Dies ist das bisher beste Ergebnis für den mit Swiss Ski trainierte Nordic Club Liechtenstein Athlet im Continentalcup. Am Tag davor belegte er den 24. Rang.
«Super, Super, Super» war das für einmal nicht nüchtern distanzierte Fazit von Trainerin Martina Negele zum 8. Rang ihres Schützlings. Nur wenige Tage nachdem Philipp Hälg in Alta Badia sein Leistungspotential noch nicht im vollem Masse abrufen konnte, gelang ihm im Distanzrennen über 15 km in der klassischen Technik dieses tolle Resultat. «Philipp kann mit der Spitze mithalten, dies hat er bewiesen», analysierte die Trainerin aus Triesen das sonntägliche Rennen treffend. «Wir werden die nächsten Tage noch am Feinschliff und an der besseren Einteilung der Kräfte arbeiten» und sprach damit an, dass Hälg bis Ende der zweiten Runde im 7er Spitzenfeld mitlief, dann aber nicht mehr mithalten konnte und im Anschluss auch noch vom Franzosen Damien Tarantola aus der Verfolgergruppe überholt wurde.
Im Spitzenfeld der stärksten Langlaufjunioren Europas
Schon am Samstag zeigte Hälg im Distanzrennen über 10 km in der Skating Technik eine starke Leistung. Mit einem starken Start ins Rennen konnte er sich lange im Spitzenfeld behaupten. Allerdings liessen gegen Rennende seine Kräfte spürbar nach und er musste sich im eng umkämpften Rennen mit dem guten 24. Rang begnügen. Dieses Ergebnis ist umso erfreulicher, da zwischen dem 13. und dem 24. Rang nur gerade 40 Sekunden lagen und am Continentalcup von St. Ulrich die 80 stärksten Läufer aus 16 Nationen teilnahmen.
Nordic Club Liechtenstein Kooperation mit Swiss Ski zahlt sich aus
Der wie alle NCL-Langläufer dieser Saison mit LSV-Sonderkaderstatus startende Hälg zeigte sich zufrieden mit seiner Leistung. Dem schloss sich Anton Frommelt, Chef Spitzensport, an: «Philipp konnte sich in einem sehr starken Läuferfeld behaupten» führte Frommelt aus und fügte hinzu, «nur Läufern aus den derzeit sehr starken Nationen Deutschland und Frankreich waren schneller.» Das Training bei Swiss Ski, bei dem Hälg sich stärkerer Konkurrenz stellen muss, zeigt erste Früchte. Dieses Rennwochenende hat gezeigt, dass mit ihm in diesem Winter gerechnet werden muss. Man darf sich auf weitere gute Resultate des liechtensteinischen Spitzensportlers freuen.