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Trainingslager in Zuoz

Vom 4. – 10. Oktober 2008 trainierten die Nachwuchsathleten des Nordic Club Liechtenstein im Engadin. In Zuoz fanden die 12 Läufer/innen und ihre 3 Trainer beste Bedingungen vor, um während einer Woche ein optimales Training zu absolvieren. Wir logierten in den sehr schönen Wohnungen des Hotel Wolfs. Auch die Verpflegung wurde von allen gelobt.

Ein Trainingstag sah folgendermassen aus:

• 7:00 Tagwache
• 7:30 Frühsport (Laufen und Imitationssprünge)
• 8:00 Frühstück
• 9:15 bis 12:00 Training
• 12:30 Mittagessen
• 13:15 bis 14:45 Ruhezeit
• 15:30 bis 18:00 Trainig
• 18:30 Abendessen
• 19:30 Videoanalyse und Besprechung
• 22:00 Nachtruhe

Das Rollskitraining auf der autofreien Inline-Strecke von La Punt nach Schanf stand im Vordergrund unseres Trainings. Aber auch der 2315m hohe Albulapass wurde mit den Rollskiern zweimal bewältigt. In speziellen Trainings wurde sowohl an der freien als auch an der klassischen Technik gefeilt. Bis zum Ende der Woche konnten gute Fortschritte festgestellt werden.

Der Höhepunkt des Rollskitrainings war, wie jedes Jahr, der Berglauf auf den Albulapass. Alle Läufer/innen erreichten den 2315m hohen Pass; als „Albulakönig“ konnte im Ziel der Triesenberger Martin Vögeli jubeln. Er erreichte die Passhöhe nach 1:00:21 und war somit 31 Sekunden schneller als Philipp Hälg, der allerdings ein „paar“ Kilometer mehr zu laufen hatte.

Albula

Neben dem Rollskitraining standen Lauf-, Koordinations- und Krafttraining auf dem Plan. Auf den umliegenden Sportplätzen konnten diese Trainingseinheiten bestens durchgeführt werden.

Neben dem Langlauftraining kam auch das Biathlontraining nicht zu kurz. Die Langläufer wurden während zweier Tage spielerisch in die Schiesstechnik eingeführt. Es zeigte sich, dass der eine oder andere durchaus Talent für das Schiessen hat. Alle Sportler hatten am Biathlontraining grossen Spass und es wurde der Wunsch geäussert auch in Zukunft wieder mal „auf die Scheiben“ zu schiessen.

Der freie Nachmittag wurde zur Besichtigung von St. Moritz genutzt. In verschiedenen Gruppen wurde das noble Dorf erkundet. Nach drei Stunden und einem Besuch in einem Cafe hörte ich mehrmals die Aussagen: „Coach, do is jo voll tür und so klini Kuachastückli!“ Das nächste Mal gehen wir wieder ins Vögeli!

Albula

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