Eines vorne weg: Es gibt sie noch, diejenigen Wintersportler, welchen der Winter nichts ausmacht!
Am Samstag Nachmittag war die erste Vollmondwanderung geplant. Auf der Einladung stand, dass es eine Überraschung geben würde. Diese kam in grossen Mengen, nämlich von oben, ganz weiss, kristallisiert, man nennt das Schnee.
Nachdem sich die wenigen wintertauglichen Teilnehmer im Malbun getroffen hatten, ging es los. Das Ziel war die Pfälzerhütte. Da es den gesamten Tag hindurch geschneit hatte, lag im Minimum einen halben Meter Schnee. Manchmal war es ein durch den Schnee wühlen, aber Pipo, der Pflug, konnten auch die höchsten Verwehungen nicht stoppen. Ab der Täli-Höhi gab es eine Verwehung nach der anderen. Dadurch sank man zum Teil bis über die Hüfte in den Schnee ein (oder auch Ohren, die etwas Kleineren). Nach dem anstrengenden Aufstieg bei welchem die Orientierung zum Teil schwierig war, da ein Schneesturm uns die Sicht versperrte, gab es das wohlverdiente Abendessen bei Elfriede. Nicht etwa eine riesen Pfanne Bergsteiger sondern gleich zwei.
Um etwa neun Uhr ging es dann wieder ins Tal zurück. Da es inzwischen noch mehr Schnee gegeben hatte, entschieden wir uns über das Naaftal nach Steg hinunter zu stapfen. Gut eingepackt (siehe Beweisfotos, es war wirklich Winter) konnten wir den diesjährigen, etwas verspäteten Pulverschnee geniessen (wir hatten einfach die Ski vergesssen)
Nun kam die zweite Überraschung, Christoph hatte nämlich einen Vollmond dabei in Form einer extrem starken Stirnlampe. Der wiederum sehr strenge Abstieg war bald geschafft und so ging es dann noch ins Clublokal. In der Elchbar liessen wir den Abend ausklingen.
Alle Teilnehmer haben sich trotz der Wetterverhältnisse nicht beirren lassen und wir hatten eine geniale Schneewanderung.
Danke dem Tourenleiter Christoph Frommelt und den Teilnehmern Martina Negele, Oliver Bargetze, Bernhard Frommelt und Philipp Hälg.